Sammlungen von Aphorismen gibt es viele. Doch nur ganz wenige haben persönlichen Charakter und sind ein Teil der Erkenntnis, wie sie Professor Werner Bergmann (Jena) in Jahrzehnten seines schaffensreichen Lebens zusammengetragen hat.

Der heute 85-jährige Autor (2005), hochachtungsvoll auch als Nestor der Pflanzenernährung bezeichnet, legte die Allgemeingültigkeit seiner Zitate seiner eigenen Lebensmaxime zu Grunde. Sie vermitteln eine Orientierung auch in orientierungsloser Zeit für Menschen, die Willens sind zu verstehen. Aus den großen Erfahrungen des Wissenschaftlers zu schöpfen, bleibt dem verständnisvollen Leser vorbehalten. Diese Sammlung enthält Erkenntnisse Bergmanns von 1937 bis zum Jahre 2005...

 

 

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Auszüge:

Wer nur Siege braucht im Leben und keine Niederlagen überwinden kann, ist nur ein Schwächling und kein ganzer Mann.              (10. Oktober 1943)

"Ich muß" darf niemals zum Gesetz des Lebens werden. Ein freudiges "ich will" sei das Geleitwort Tag für Tag. (9. April 1944)

Die Menschen würden einander wohl mehr Freude machen, wenn sie erkennen würden, wie kurz das Leben und wie lang der Tod ist. (2. November 1986)

Das Schönste im Leben von einem Mann: Eine Frau glücklich zu machen, wenn er kann! Das ist der eigentliche Sinn des Lebens! Alles andere ist oftmals doch nur vergebens. Das gilt umgekehrt auch für die Frau; denn wer es erlebt hat, der weiß es genau.         (11. Oktober 2004)

Wer behauptet, die Menschen zur Freiheit zu lenken, der muß zuerst an die Freiheit der anderen denken. (20. Januar 2005)

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